Diätbücher zur leichteren Gewichtsabnahme

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Schlank im Schlaf: 20-Minuten Küche: Über 100 Insulin-Trennkost-Rezepte für morgens, mittags, abends (Diät & Gesundheit)
Satt essen und abnehmen: Individuelle Ernährungsumstellung ohne Diät
Die Nebenbei-Diät: Schlank werden für Zwischendurch
Diätbücher stellen alle mehr oder weniger spektakuläre Weise eine langfristige, gesundheitsfördernde Gewichtsabnahme in Aussicht. Sie unterscheiden sich in ihren Methoden und Philosophien. Eine Ausnahme sind medizinische Diätbücher, die sich meistens auf krankheitsbedingte Diäterfordernisse von Patienten beziehen, wie etwa im Fall von Diabeteserkrankungen oder etwa Laktose-Intoleranz. In diesem Fall ist Diät nicht im Sinne von Kalorienreduktion zu verstehen, sondern als Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, wobei ein Gewichtsverlust nicht im Vordergrund steht. Solche medizinischen Ernährungsratgeber sind nicht zu verwechseln mit Diätbüchern, die von Medizinern geschrieben sind und meist aus medizinischer Erfahrung mit übergewichtigen Patienten und dem Stoffwechsel im Allgemeinen entwickelt wurden. Ein Beispiel ist das relativ neue, aber schon sehr erfolgreiche Buch „Die Hormonformel: Wie Frauen wirklich abnehmen“. Geschrieben wurde es von Dr. med. Detlef Pape, der Facharzt für Innere Medizin ist und außerdem Spezialist für Adipositas-Patienten, also solche mit krankhafter Übergewichtigkeit. Das Buch geht von der These aus, dass die Hormonsteuerung von Frauen zu einer schnelleren Gewichtszunahme als bei Männern führt, mit der zusätzlichen Problematik, dass die gewonnenen Kilos auch schwerer wieder zu verlieren sind. Der Schlüssel zu dieser Situation ist eine genaue Kenntniss des eigenen Hormonspiegels und seine Steuerung durch bewusstes Leben und Essen. Dieses Buch ist ein ausgezeichnetes Beispiel für den Vorteil von medizinisch ausgerichteten Diätbüchern: man lernt dort, seinen eigenen Körper und dessen Funktionsweisen zu verstehen und zu beeinflussen, also quasi aus dem Verständnis heraus eine langfristige Änderung der eigenen Essgewohnheiten herbeizuführen. Diese Diätbücher sind oftmals weniger rezeptlastig und konzentrieren sich mehr auf die Erklärung des Prinzips, das zur Gewichtsabnahme führen soll. Sie konzentrieren sich außerdem auf nachhaltige und langfristige Verhaltensänderungen, statt auf kurzfristige Ernährungseinschränkungen. Oft weisen sie zusätzlich auf die Notwendigkeit ausreichender Bewegung hin, und unterstreichen so noch die Komponente des ganzheitlichen Ansatzes. Ein weiteres gutes Beispiel für diese Art der Diätlektüre ist die außerordentlich erfolgreiche Diätbuch-Reihe „Schlank im Schlaf“. Dieses erklärt nicht nur die Arbeitsweise des Körpers, sondern bietet auch eine Reihe von Rezepten in einem gesonderten Band an:„Schlank im Schlaf“ – Das Kochbuch: 150 Insulin-Trennkost-Rezepte für morgens, mittags, abends.“ Diese Diätbücher sind ein Beispiel für allgemeingültige Diäthinweise, ohne Einschränkung hinsichtlich Geschlecht oder Lebensweise. Sie gehen von der Existenz einer Bio-Uhr aus, die den Insulinhaushalt jedes Körpers steuert. Der Titel erschließt sich aus der These, dass der Körper nachts auf Fettabbau schaltet, und dass es deshalb hauptsächlich darauf ankommt, zur richtigen Zeit das Richtige zu essen. Ein zweiter Ansatz von Diätbüchern setzt ganz anders an, also quasi von außerhalb, in dem sie die Konzentration auf Rezepte legen, die in den meisten Fällen schlicht gesünder, fett- und kalorienreduzierter sind als das übliche Essen, was beim Leser zum Übergewicht geführt hat. Ein gutes Beispiel hierfür sind die bekannten Brigitte-Diät Kochbücher, oder auch Kochbücher mit Rezepten zur Trennkost oder zu einer eiweißreicheren Ernährung. Wer sich nicht so sehr mit den Ursachen seines Übergewichtes beschäftigen möchte, oder weiß, dass diese schlicht auf zu fettes oder zu viel Essen zurückzuführen sind, ist mit reinen Rezeptbüchern meist gut beraten. Ebenfalls geeigneter sind sie für Menschen, die gerne einen festen Rahmen mit relativ vorhersehbaren Erfolgen haben möchten, wenn sie ihre Diät beginnen. Interessant sind auch Diätbücher, die von einem eher psychologischen Ansatz aus an die Thematik herangehen. Die These ist hier immer ähnlich: Der Grund für das Übergewicht ist nur vordergründig das falsche Essen; dahinter aber stecken andere, mental gesteuerte Gründe, die zu negativen Essgewohnheiten führen. Die Lösung setzt dementsprechend ebenfalls im Kopf an: Wer anders über sich und seinen Körper denken lernt, der wird quasi automatisch und mit ein bißchen Anschub von außen, besser, weniger und fettfreier essen. Manche dieser Diätbücher sind recht esoterisch; generell aber ist der Ansatz faszinierend, da er fast vollständig ohne die Abhängigkeit von Rezepten oder festgelegten Ritualen auskommt, sondern gänzlich auf kognitive Veränderungsprozesse abzielt. Besonders für Eltern mit übergewichtigen Kindern und Frauen mit Eßstörungen, die oft auf eine gestörte Selbstwahrnehmung zurückzuführen sind, sind diese Diätbücher eine Alternative zu eher konventionellerer Ernährungsberatern.